MODBUS, EINE PRAKTISCHE UND ZUVERLÄSSIGE LÖSUNG FÜR DIE KABELGEBUNDENE ÜBERWACHUNG IN DER INDUSTRIE
Modbus wurde erstmals in den späten 1970er Jahren eingeführt und ist ein wichtiges Kommunikationsprotokoll für kabelgebundene M2M in Industrie, Gebäude und Energie. Seine einfache Architektur, leichte Integration und hohe Zuverlässigkeit sind ideal für die effiziente Steuerung oder Fernsteuerung von automatisierten Anlagen.
Eine einfache, aber effiziente technische Architektur
Basierend auf einer Master-Slave-Architektur bietet Modbus ein hohes Maß an Betriebsflexibilität. Sein serieller RTU-Modus beschleunigt mit seiner 8-Bit-Codierung den Datenaustausch und ermöglicht (mit Repeatern) den Anschluss von 247 Peripheriegeräten über eine Entfernung von 1200 Metern. In seiner TCP/IP-Version bietet er 10 bis 100 Mbits/Sekunde Durchsatz (und praktisch unbegrenzte Konnektivität) über „klassische“ Netzwerktopologien wie Ring oder Stern.
Eine sehr einfache Integration in die Anlagen
Der technische Einsatz des Modbus-Ökosystems zeichnet sich durch seine Einfachheit aus. In der RTU-Konfiguration ist nur eine serielle Schnittstelle oder eine kabelgebundene Busverbindung, die mit den Standards RS-422 oder RS-485 kompatibel ist, zwischen der Anlage und dem Steuergerät erforderlich. Für TCP/IP entsprechen die empfohlenen Anschlüsse RJ 45 oder IP 65. Das Kontroll- oder Sammel-Gateway hat oft eine Funkübertragung (GPRS, etc.) zum Informationssystem der Anlage.
Ein Protokoll, das für seine hohe Zuverlässigkeit bekannt ist
In seinen in der Industrie gebräuchlichen Modi enthält der Modbus von Haus aus einen Fehlerprüfungscode für seine Frames. Letztere, „Cyclical Redundancy Check“ genannt, deckt die gesamte Nachricht ab (Empfänger, Funktion, Adresse und Anzahl der zu lesenden Wörter usw.) und stellt damit sicher, dass der Austausch nahezu 100 % zuverlässig ist.
Als Spezialist für M2M im Energiesektor bietet das französische Unternehmen Webdyn seit mehr als 20 Jahren eine breite Lösungspalette an, um Industrieanlagen und Netzwerke kommunizieren zu lassen. Das sehr einfach zu installierende Modbus-Datengateway garantiert eine zuverlässige und effiziente Überwachung von Slave-Anlagen, die im RTU- (drahtgebundener Bus) oder TCP- (Ethernet) Modus kommunizieren.

Geben Sie den Verbindungsmodus „ethernet“ oder „modem“ ein:
Stellen Sie bei einer Ethernet-Konfiguration sicher, dass die IP-Parameter mit dem Serverzugriff entsprechend der lokalen Netzwerkkonfiguration des Hubs kompatibel sind. Bei einer Ethernet-Verbindung muss die Konfiguration mit der lokalen Netztopologie des Hubs kompatibel sein, damit dieser auf die Server zugreifen kann. Diese Konfiguration erfolgt über die Konfigurationsseite „Networks“ (siehe Kapitel 3.2.2.3: „Netzwerke (Networks)“).
Bei einer Modemverbindung muss das Modem korrekt konfiguriert sein, bevor eine Verbindung hergestellt werden kann. Diese Konfiguration erfolgt auf der Konfigurationsseite „Modem“ (siehe Kapitel 3.2.2.4: „Modem“).
Die minimal zu konfigurierenden Serverparameter sind folgende:
Diese Felder müssen konfiguriert werden: „Interface“, „Type“, „Server type“, „Address“, „Port“, „Login“ und „Password“.
In den übrigen Feldern können die Standardwerte beibehalten werden, solange die Verzeichnisse zuvor korrekt angelegt wurden. Weitere Einzelheiten siehe Kapitel 3.1.2: „Konfigurationsdateien“.

Warten Sie. Der Hub startet nach ein paar Augenblicken mit der Werkseinstellung neu.







